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Prozent des Universums sind unsichtbar – Forscher entdecken neue Wege zur Suche im kosmischen Dunkel

By Lena Wagner , on 14 November 2025 à 12:10 - 2 minutes to read
entdecken sie die neuesten forschungen, die neue methoden zur suche im unsichtbaren teil des universums aufzeigen, und erfahren sie mehr über die faszinierenden geheimnisse des kosmischen dunkels.

Wer nachts zum Himmel schaut, sieht nur einen winzigen Teil des Universums. Ganze 85 Prozent bleiben unsichtbar verborgen. Jetzt haben Forscher neue Wege entdeckt, um dieses riesige kosmische Dunkel zu ergründen!

Wie schnelle Radioblitze das unsichtbare Universum enthüllen

Die meisten Menschen wissen kaum, was sich zwischen den Sternen und Galaxien versteckt. Forscher jedoch nutzen seit Kurzem sogenannte schnelle Radioblitze (FRBs), um genauer hinzuschauen. Diese winzigen, aber extrem starken Signale durchqueren das Universum und bieten eine neue Methode, um die fehlende Materie zu finden.

Mit der Analyse von 69 dieser Radioimpulse konnten Wissenschaftler erstmals die Verteilung des unsichtbaren Gases im intergalaktischen Raum abschätzen. Das ist ein Meilenstein, denn bisher war diese baryonische Materie fast nicht greifbar!

Warum ist die baryonische Materie so schwer zu entdecken?

Diese Materieform besteht aus normalen Atomen wie Protonen und Neutronen. Man hätte gedacht, sie wäre überall sichtbar, schließlich bauen Sterne und Planeten darauf auf. Aber das meiste davon existiert als heißes, dünn verteiltes Gas im intergalaktischen Raum – so diffus, dass selbst leistungsstarke Teleskope es nicht sehen können.

Die Radioblitze helfen, diese Materie indirekt zu erfassen. Sie verändern auf ihrer Reise durch das Gas ihre Signale – Verzögerungen und Frequenzänderungen zeigen uns, was dort verborgen liegt.

Der verblüffende Anteil der unsichtbaren Materie im Universum

Man versteht nun besser: Nur etwa fünf Prozent des Universums besteht aus sichtbarer Materie. Ganze 76 Prozent dieser normalen Materie schlummern als heißes Gas zwischen den Galaxien. Die restlichen 19 Prozent setzen sich aus dunkler Materie und dunkler Energie zusammen, die weiterhin ein Rätsel bleiben.

Diese Entdeckung bestätigt lange gehegte Theorien über die Verteilung der Materie nach dem Urknall. So wird das Bild unseres kosmischen Umfelds endlich klarer – das diffuse Gas bildet eine Art unsichtbares Netztwerk, das die sichtbaren Strukturen stützt.

Was bedeutet das für die Astrophysik und unseren Blick auf das Universum?

Diese Erkenntnisse sind weit mehr als nur eine große Nachricht für die Wissenschaft. Sie eröffnen ganz neue Perspektiven für die Erforschung der Galaxienbildung und des Zusammenspiels von unterschiedlicher Materie. Nun können Modelle viel realistischer gestaltet werden.

Zudem ist das intergalaktische Medium als kosmisches Fundament für Stern- und Planetenentstehung ein heißes Thema. Noch sind nicht alle Fragen beantwortet, aber die Spur am Himmel wird sichtbar.

Lena Wagner ist die Seele des Blogs. Als echte Münchnerin mit einem Händchen für die feinen italienischen Aromen, teilt sie ihre Liebe zur perfekten Pizza und zur bayerischen Gastlichkeit. Lena weiß, wie man herzhafte Tradition und mediterrane Leichtigkeit harmonisch verbindet. Sie gibt hier die besten Tipps, neue Kreationen und alles über unsere Spezialitäten.

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